Verschlauchung

Verschlauchung – eingeatmete Kontrolle

Verschlauchung ist eine extreme Spielart im Bereich Atemkontrolle und sensorischer Reizverlagerung. Dabei wird der Atem des passiven Parts gezielt zurückgeführt – über Schläuche, Masken, Filter oder sogenannte Smellbags. Du atmest ein, was du gerade selbst ausgeatmet hast. Oder das, was dir vorgesetzt wird: Körpergerüche, Stoffe, Hitze, Feuchtigkeit. „Du atmest nicht mehr frei – du atmest, was dir gegeben wird.“

Diese Form des Spiels ist eng, tief, körperlich. Sie wirkt schnell – und vor allem intensiv. Die Lunge füllt sich, aber es fühlt sich nicht mehr wie Luft an. Der eigene Rhythmus verschwimmt. Und in Verbindung mit Fixierung, Verdunkelung oder kompletter Restriktion entsteht ein Zustand völliger Kontrolle. „Du kannst dich nicht mehr entziehen. Nicht mal mit deinem Atem.“

Der Reiz liegt in der Ausweglosigkeit.
Die Lunge füllt sich – aber es ist nicht mehr dein Atem. Es ist nicht mehr deine Luft. Vielleicht ist sie warm. Vielleicht riecht sie nach ihr. Vielleicht ist sie alt, feucht, schwer. Und genau dadurch verliert man irgendwann die Orientierung. Man gibt sich auf. Und
genau dort beginnt das Spiel wirklich.

Varianten: Verschlauchung lässt sich hervorragend kombinieren mit Total Fixierung, Ignore, Sweating, Klinikspielen, Face-Sitting, Trampling, Sensory Deprivation oder Langzeiterziehungsszenarien. Besonders wirkungsvoll wird es, wenn der Geruch selbst zum Ritual gemacht wird – „Du atmest mich. Und nur mich.“