Spitting

Spitting – ein Tropfen Dominanz

Spitting, also das gezielte Anspucken im BDSM-Kontext, ist mehr als ein körperlicher Akt – es ist ein Symbol. Für Macht. Für Erniedrigung. Für Nähe. Und manchmal auch für Zuneigung in ihrer rohesten Form. Denn wer spuckt, gibt etwas von sich. Und wer angespuckt wird, nimmt es – auf Haut, auf Kleidung, auf der Zunge. „Du nimmst, was ich dir gebe. Ohne Widerrede.“

Dabei kann Spitting viele Rollen einnehmen: Es kann Zeichen absoluter Verachtung sein – oder eine Belohnung im Machtgefälle. Es kann provozieren, markieren, kontrollieren. Besonders im Femdom-Bereich ist Spitting oft ein Ausdruck von Besitz – „Du bist unter meiner Würde, aber Teil meines Spiels.“

Der Reiz liegt in der Rohheit.
Spucken ist instinktiv, körperlich, grenzüberschreitend. Es bricht mit Höflichkeit, Reinheit und Würde – genau das, was viele in der Session bewusst suchen. Es gibt keine Maske mehr. Keine Distanz. Nur einen Moment direkter Macht.
„Ich spucke auf dich – und du wirst es als Geschenk sehen.“

Varianten: Spitting lässt sich sehr gut kombinieren mit Haussklavenspielen, Dirty Talk oder Blowjob-Training. Besonders eindrucksvoll wirkt es, wenn es als bewusst gesetztes Signal genutzt wird: „Du bist mein – und ich tue mit dir, was ich will.“