Kaviar – totale Aufnahme, absoluter Gehorsam
Kaviar – auch bekannt als Scat oder Fäkalspiel – ist eine der extremsten Formen körperlicher Hingabe. Es geht nicht nur um Provokation oder Ekel, sondern um ein bewusstes Spiel mit Grenzen, Kontrolle und der völligen Unterwerfung. Denn was ist tiefer als die Bereitschaft, alles von einer Herrin aufzunehmen – wirklich alles?
Die Aufnahme von Exkrementen ist in vielen Kulturen das letzte Tabu. Wer es dennoch tut – oder verlangt – durchbricht bewusst jede gesellschaftliche Grenze. Es geht nicht mehr um Lust im klassischen Sinne, sondern um Verschmelzung, um Besitz, um Verschlingung. In manchen Szenarien wird das Spiel sogar als rituelle Handlung inszeniert: „Du nimmst auf, was ich ausscheide. Du bist nichts – und bekommst alles.“
Psychologischer Ursprung:
Bei vielen spielt auch ein tiefer liegendes psychodynamisches Thema mit: Die orale Phase. Wer als Kind in dieser Phase – geprägt von Lust am Mund, Saugen, Schmecken – unterdrückt wurde, kann später unbewusst Wege suchen, diese Erfahrung nachzuholen. Kaviar kann damit auch ein Symbol sein für eine verlorene Nähe – radikal umgekehrt und aufgeladen mit Dominanz, Reiz, Scham und Gehorsam.
Varianten: Dieses Tabu lässt sich einbinden in Petplay, Toilettenerziehung, Erniedrigung oder Langzeiterziehung. Besonders intensiv wird es, wenn der devote Part innerlich versteht: „Ich nehme alles – weil es von dir kommt. Und weil ich sonst nichts will.“
