Internatsstellung

Internatsstellung – Disziplin, Ursprung und die stille Macht des Gehorsams

Die Internatsstellung hat ihre Wurzeln in der Geschichte der Erziehung – genauer gesagt in den strengen, oft grausamen Methoden früherer Internate, insbesondere für junge Mädchen. Ursprünglich diente diese Haltung als spezielle Strafposition für Masturbation: Wurde ein Mädchen „ertappt“, musste sie sich auf den Rücken legen, die Beine weit gespreizt und angehoben – eine Haltung völliger Bloßstellung. Dann wurde sie mit einem Ledergurt oder einer Peitsche an den empfindlichen Innenseiten der Oberschenkel gezüchtigt. Kein Schutz. Kein Entkommen. Nur Schmerz – als angebliche „Reinigung“ des Fehlverhaltens.

Im heutigen BDSM-Kontext ist diese Vergangenheit nicht vergessen – sondern bewusst Teil des Spiels. Die Internatsstellung wird genutzt als Zeichen absoluter Unterordnung, stiller Reue oder erwartungsvoller Hingabe. Ob im Stehen – mit geradem Rücken, gesenktem Blick und ruhigen Händen – oder in der klassischen liegenden Variante mit geöffneten Beinen: Die Position spricht für sich. Du zeigst dich. Du gehorchst. Du wartest.

Varianten: Diese Stellung lässt sich wunderbar verbinden mit Erziehungsspielen, Strafritualen, medizinischen Untersuchungen oder Züchtigungen nach historischem Vorbild. Besonders wirkungsvoll wird sie, wenn sie nicht nur körperlich, sondern auch emotional durchgespielt wird: „Du weißt, was du getan hast – und du weißt, was kommt.“