Inhaftierung

Inhaftierung – gefangen, geführt, ganz ausgeliefert

Inhaftierung ist ein Spiel mit Raum und Kontrolle. Der passive Part wird eingesperrt – körperlich, sichtbar, spürbar. Ob in einem Käfig, einer Kiste, einem kleinen Raum oder sogar in einem speziell eingerichteten Zellenbereich: Du kommst nicht raus. Nicht, weil du nicht willst – sondern weil du nicht darfst.

Der Reiz liegt in der totalen Begrenzung. Bewegung? Nur im Rahmen des Erlaubten. Zeitgefühl? Verloren. Einfluss? Entzogen. Wer inhaftiert wird, verliert Kontrolle – und genau das macht die Erfahrung so kraftvoll. Du bist da, aber du zählst nicht als handelnde Person. Nur als Besitz. Oder als Projekt.

Besonders intensiv wird es, wenn der passive Part nicht weiß, wie lange es dauert.
Ein Schloss klickt. Der Raum wird dunkel. Schritte entfernen sich. Du bist allein. Keine Kontrolle – nur Stille, Spannung und dein eigener Kopf.

Varianten: Inhaftierung lässt sich hervorragend mit Kontrollverlust, Blackmail, Objektifizierung oder Disziplinierung kombinieren. Besonders tief wird es, wenn der Raum nicht nur physisch begrenzt ist – sondern auch mental: „Du bist eingesperrt – weil du es brauchst. Und weil ich es will.“