Fisting – tiefes Vertrauen, tiefe Lust, tiefe Verbindung
Fisting ist eine Spielart, die alles verändert – das Zeitgefühl, die Wahrnehmung, das eigene Körperempfinden. Eine ganze Hand in den Körper aufzunehmen oder einzuführen, ist nicht einfach nur Dehnung – es ist eine Form von Öffnung, die weit über das Physische hinausgeht. Wer fistet oder gefistet wird, braucht Zeit, Achtsamkeit – und absolutes Vertrauen.
Der Reiz liegt in der Tiefe. Im wörtlichen wie im emotionalen Sinn. Die Dehnung ist massiv, das Gefühl intensiv – Druck, Weite, Wärme. Für viele ist es die ultimative Form der Penetration: kein Stoßen, sondern langsames Eindringen, Zentimeter für Zentimeter. Die passive Person gibt nach – und der Körper öffnet sich. Wenn du dich fallen lässt, kannst du fliegen.
Fisting kann anal oder vaginal praktiziert werden – beide Varianten haben ihre Besonderheiten, ihre Reize und ihre Herausforderungen. Wichtig ist: Eine Faust wird nie vor dem Eindringen geballt. Erst gleiten die Fingerspitzen hinein, dann folgt die Hand – und erst tief im Körper wird sie langsam zur Faust geformt. Alles andere ist kein Spiel, sondern Gewalt.
Varianten: Fisting lässt sich mit Atemkontrolle, Fixierung, Dirty Talk oder Training kombinieren – etwa als Ziel („Du wirst lernen, mich ganz aufzunehmen.“) oder Prüfung. Besonders intensiv wird es, wenn das Spiel nicht auf Quantität zielt, sondern auf Verbindung: „Ich bin in dir. Du vertraust mir. Wir atmen gemeinsam – bis wir eins sind.“
