Anilingus

Anilingus – zärtlich, intim, hemmungslos

Anilingus – auch bekannt als „Rimming“ – ist das Lecken, Küssen und Umspielen des Anus mit Mund und Zunge. Kaum ein anderer Reiz wirkt so direkt, so intim, so entwaffnend – weil er nicht nur körperlich intensiv ist, sondern auch psychologisch tief wirken kann: zwischen Hingabe und Kontrolle, zwischen Genuss und Tabu, zwischen Lust und totaler Öffnung.

Für viele ist Anilingus ein Akt absoluter Nähe – sinnlich, spielerisch, manchmal hemmungslos. Ob langsam und neckend mit der Zungenspitze oder tief und rhythmisch, ob mit Saugen, Lecken oder leichtem Pusten – die Variationen sind so individuell wie die Beteiligten. Besonders reizvoll kann es sein, den After mit den Händen zu spreizen, zu massieren oder mit anderen Reizen zu kombinieren: z. B. mit Fingern, Toys oder Prostatastimulation.

Der passive Part darf einfach genießen: sich öffnen, spüren, loslassen. Der aktive Part dagegen führt – mit Lust, mit Neugier und oft auch mit einem Hauch Dominanz. Manche erleben Anilingus als subtiler Einstieg ins anale Spiel, andere als eigenständige Lustquelle, die ganz ohne Penetration funktioniert – aber alles andere als harmlos ist.

Varianten: Anilingus lässt sich wunderbar kombinieren – mit Fesselung, Fixierung, Dirty Talk, Plug-Play oder Zungenvibrationen. Besonders intensiv wird es, wenn der passive Part nicht weiß, wann und wie der nächste Reiz kommt – oder sich nicht mehr entziehen darf. Für viele ist Rimming deshalb nicht nur ein Spiel mit der Zunge, sondern mit Scham, Hingabe und Vertrauen.