Vomit

Vomit / Römische Dusche – Hingabe über jede Grenze

Vomitspiele, auch bekannt als Römische Dusche, gehören zu den härtesten Tabubrüchen im BDSM. Es geht um totale Erniedrigung, absolute Aufgabe und das Überschreiten jener Linie, an der viele zurückschrecken – und manche erst beginnen, sich wirklich zu ergeben. Der passive Part empfängt Erbrochenes – ob auf den Körper, ins Gesicht oder direkt in den Mund. „Du nimmst alles – auch das, was sonst niemand will.“

Der Reiz liegt nicht im Geschmack, sondern in der Bedeutung: Entmenschlichung, Ekel, Kontrolle – und ein Akt völliger Dominanz. Wer gibt, bestimmt den Moment, die Form, die Menge. Wer empfängt, lässt los – Stolz, Würde, Kontrolle. Und genau darin liegt für einige die tiefste Form von Lust.

Der Reiz liegt im Tabu.
Kaum etwas fordert den Ekelreflex, die Scham und die Selbstüberwindung so sehr wie diese Praxis. Und genau deshalb spüren manche sich hier besonders stark. Es ist roh, direkt, widerständig – und für viele genau dadurch so intensiv.
„Du willst mir nahe sein? Dann nimm auch das.“

Varianten: Die Römische Dusche lässt sich als einmaliger Tabubruch oder als fester Bestandteil einer Langzeiterziehung oder extremen D/s-Dynamik erleben. Sie kann rituell aufgebaut oder spontan erfolgen – in jedem Fall braucht sie Vorbereitung, Vertrauen und ein gemeinsames Verständnis von Grenzen. Besonders intensiv wirkt sie, wenn sie Teil eines vollständigen Benutzungsrituals ist: „Du nimmst alles – weil du mein bist.“