Spermaspiele

Spermaspiele – Kontrolle über das Ergebnis

Spermaspiele gehören zu den besonders direkten und oft demütigenden Spielarten im BDSM. Es geht dabei um Macht über das Ejakulat – das vermeintlich „Letzte“, das der passive Part geben kann. Doch in diesem Spiel ist das Ergebnis nicht das Ende, sondern der Anfang: „Du hast es produziert – jetzt kümmere dich darum.“

Eine besonders häufige Form ist das Verzehren des eigenen Spermas – ob direkt aus der Hand, vom Boden, vom Körper der dominanten Person oder aus einem zuvor befüllten Behälter. Die Botschaft ist immer dieselbe: „Du dienst – sogar bis zur letzten Konsequenz.“

Der Reiz liegt in der Umkehr.
Was sonst mit Lust, Erleichterung oder sogar Stolz verbunden ist, wird hier zur Aufgabe. Zur Pflicht. Zum Dienst. Der passive Part verliert die Kontrolle nicht nur über den Orgasmus, sondern auch über das, was danach kommt.
„Du darfst kommen – aber was du damit machst, entscheide ich.“

Varianten: Spermaspiele lassen sich hervorragend kombinieren mit Keuschhaltung, Facesitting, Blowjob-Training, Benutzungsspielen oder Erziehungsszenarien. Besonders intensiv wird es, wenn der Moment zur festen Regel wird: „Du weißt, wie jede Session endet – und dass du alles nimmst, was du gegeben hast.“