Kratzen

Kratzen / Abrasion – wenn Berührung zur Spur wird

Kratzen ist eine der ursprünglichsten Formen körperlicher Lust – direkt, roh, intensiv. Es braucht keine Werkzeuge, keine Technik – nur Fingernägel, Haut und das Wissen, wie weit man gehen darf. Was als sanftes Streichen beginnt, kann sich schnell in ein Spiel aus Schmerz und Ekstase verwandeln. Ein Abdruck, der bleibt. Eine Spur, die spricht: „Du warst da.“

In der BDSM-Dynamik steht das Kratzen oft zwischen Zärtlichkeit und Grausamkeit. Es kann liebevoll einsetzen – und in gezielte Abrasion übergehen: das gezielte Abschaben oder Reizen der Haut mit Nägeln, Kanten oder angerauten Gegenständen. Die Haut wird empfindlicher, dünner – der Körper wehrloser. Und genau das macht es so reizvoll.

Varianten: Kratzen lässt sich hervorragend kombinieren mit Bondage, Spanking, Orgasmusverbot, Pet Play oder Erziehung. Besonders intensiv wird es, wenn der passive Part stillhalten muss – und nicht weiß, wo die nächste Linie beginnt. „Du fühlst mich noch – auch wenn ich längst nicht mehr da bin.“