Käfighaltung

Käfighaltung – Reduktion auf das Wesentliche

Käfighaltung ist keine bloße Fesselung – sie ist ein klares Machtzeichen. Der passive Part wird nicht nur fixiert, sondern verwahrt. Weggesperrt. Auf engstem Raum. Sichtbar klein gemacht. Und genau das ist der Kern dieser Spielart: Nicht Bewegung, sondern Stillstand. Nicht Aufmerksamkeit, sondern Abwesenheit. Nicht Mensch – sondern Besitz.

Ein Körper in einem Käfig verliert Handlungsmacht. Er kann nicht fliehen, sich nicht strecken, nicht verbergen. Jeder Blick von außen wird zum Befehl, jedes Öffnen der Tür zur Gnade. Du bist nicht mehr aktiv. Du wirst gehalten. Gehalten, bis du gebraucht wirst – oder gelitten hast.

Der Reiz liegt nicht nur in der Enge – sondern im Machtgefälle.
Der passive Part wird reduziert. Kein Zugriff. Kein Einfluss. Nur atmen, fühlen, warten. Und hoffen, dass die Tür sich irgendwann wieder öffnet.
Nicht, weil du es willst – sondern weil du es verdienst.

Varianten: Käfighaltung lässt sich hervorragend kombinieren mit Keuschheit, Petplay, Erziehung, Objektifizierungoder Ignore. Besonders intensiv wird es, wenn der passive Part nicht weiß, wie lange es dauert – und das Zeitgefühl verliert. „Du bist da – aber erst wieder sichtbar, wenn ich es will.“