Abrasion

Abrasion – Kratzen, reizen, spüren

Abrasion bezeichnet das gezielte Reizen oder Abkratzen der Haut – mit den Fingernägeln, einer Bürste, einem rauen Tuch oder anderen geeigneten Gegenständen. Es geht um feine bis intensive Reize an der Oberfläche: nicht schneiden, nicht stechen – sondern kratzen, schaben, schmirgeln. Die Grenze zwischen Lust und Schmerz verschwimmt hier besonders schnell.

Die Haut wird empfindlich, durchblutet, manchmal gerötet – jede Berührung danach fühlt sich intensiver an. Schon leichte Bewegungen können ein Prickeln oder Brennen auslösen, das sich hervorragend mit anderen Reizen kombinieren lässt. Manche erleben Abrasion als wohlig fordernd, andere als provozierend, fast unaushaltbar – gerade, wenn die Reizung lange anhält oder immer wieder neu angesetzt wird.

Ob langsam und genussvoll oder hart und gnadenlos: Die Wirkung hängt stark vom Rhythmus, vom Druck, vom Setting ab. Und natürlich auch davon, wie sehr sich jemand hingeben will – oder wie sehr jemand die Kontrolle auskostet.

Varianten: Abrasion lässt sich gut kombinieren – z. B. mit Fesselung, Spanking, Temperaturreizen oder Dirty Talk. Besonders intensiv wird es, wenn der passive Part nicht sieht, wann und wo der nächste Reiz kommt – oder sich nicht dagegen wehren darf.